Montag, 29. Juni 2009

Vor einem Jahr in BC...

Ja dieses Jahr haben sie am BC Bike Race noch einen draufgelegt bei der Strecke und sie soll noch technischer sein. Wäre gerne wieder am Start...

So sind wir damals jeden Morgen aufgewacht:

Freitag, 26. Juni 2009

Fotoshooting im Leukerbad

Letzte Woche sind Simu, Tom Zahnd und ich für ein Fotoshooting ins Leukerbad gefahren. Die Fotos sind für Werbung und Kataloge vom Tourismusverein bestimmt. Dafür haben wir am ersten Tag Fotos auf den Trails rund ums Leukerbad gemacht und am zweiten Tag waren wir im Burgerbad im Einsatz, wobei der "Höhepunkt" der Sprung ins Thermal- und Sportbecken war. Die Message: Vom Trail direkt ins Burgerbad zur Erholung...

Wir hatten riesig Spass und ich durfte den Sprung ins Wasser machen, was nicht bei allen Gästen auf Zustimmung stiess:) Naja ich führte nur Anweisungen aus und musste unbedingt reinspringen;), das werde ich nicht so schnell vergessen! Die Profifotos werden folgen, der Fotograf, Christian Pfamatter, ist momentan in den Ferien, recht hat er!













Dienstag, 23. Juni 2009

Saisonstart

Ich lebe noch und Wettkämpfe habe ich auch ein paar hinter mir

In letzter Zeit war von mir kaum mehr etwas zu hören auf meinem Blog. Die Gründe dafür waren vielseitig, doch von nun an habe ich vor mich wieder regelmässig zu melden

Der Saisonstart am Monte Generoso Bike Marathon, mit 97km länge und 3500m nach oben, lief leider nicht wie erwartet. Ich war verkrampft und hatte schon am Anfang Mühe mit dem Tempo, obwohl dies überhaupt nicht hoch war. So ging’s dann weiter, auch in den Abfahrten konnte ich mein Können nicht abrufen und das Selbstvertrauen fehlte. Ich hoffte, dass ich im Verlauf des Rennens meinen Rhythmus finden kann und war auch gar nicht so schlecht platziert. Doch es ging nicht aufwärts, sondern abwärts und mich bremsten immer mehr Magenprobleme. Der Spass ging jetzt endgültig verloren und ich nahm Tempo raus und fuhr zu meinem Vater, der 20km vor dem Ziel auf mich wartete um zu Verpflegen, hielt an und nahm das Rennen auch nicht wieder auf. Super das erste wichtige Rennen der Saison aufgegeben. Rückblickend hätte ich mich auch durchkämpfen können, aber mir fehlte einfach der Biss dazu an diesem Tag. Aber in einer Woche stand schon das Rennen in Estavayer auf dem Programm.

3, 2, 1 Start und ich biss schon das erste Mal in den Lenker. Das Rennen in Estavayer ist zwar 60km lang, bietet aber mit dem welligen Profil kaum Gelegenheit um die Beine mal zu lockern. So musste ich die ersten 20km richtig auf die Zähne beissen um mich in der Verfolgergruppe zu halten. Aber ich überlegte mir ein paar Mal ob ich eigentlich ein Weichei bin und einfach zu wenig Schmerztoleranz habe Nach ca. 25km fiel ich aus der Gruppe und konnte nun mein Tempo selber bestimmen. Von nun an liess auch der Schmerz nach und es machte auf einmal richtig Spass über die Trails zu fliegen. Aha darum mache ich Wettkämpfe, dachte ich. Aber nicht nur der Spass kam zurück auch meine Konkurrenten vor mir sammelte ich Stück für Stück ein und meine Beine fühlten sich immer besser an, bis auf ein paar kleine Krampferscheinungen 6km vor dem Ziel, liefs super! Mit dem 12. Rang war ich zufrieden und was mir fast wichtiger ist, es machte richtig Spass. Yes ich bin bereit für den Biennathlon, jedenfalls für die Bikestrecke, ging mir am Abend nach dem Rennen durch den Kopf.

Bienneathlon, das ist einer der wohl coolsten Wettkämpfe der Schweiz. Das Niveau ist nicht extrem hoch, aber dafür sind alle aus demselben Grund am Start: Spass am Sport in vier Variationen. Inlineskaten, Schwimmen, Biken und Laufen standen in dieser Reihenfolge auf dem Programm. Das erste Mal durfte ich einen Wettkampf im Couple, mit Yvonne Bürgi, bestreiten. Wir mach zusammen dieses Jahr auch den Gigathlon im Zweierteam und wollten deshalb hier ein kleines Warmup absolvieren;). Sie fing an mit Inlinen und direkt danach stürzte sie sich in den Bielersee. Nach dem Inlinen wo sie auf dem 4. Kategorienrang zurückkehrte, ihrer Spezialdisziplin, schwamm sie die 1,5km im 20C warmen See ohne Neopren. Doch aufgeheizt war das nicht ideal, wie sich herausstellte und sie hatte für ihre Verhältnisse etwas länger für die Strecke. Das bemerkte auch ich in der Wechselzone, schon das 13. Couple an mir vorbei auf die Bikestrecke wechselte und hoffte einfach, dass sie das Schwimmen irgendwie übersteht. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass kaltes Wasser brutal ist! Acht Minuten waren vergangen seit das erste Couple mit dem Bike losgefahren ist, als ich voller Tatendrang startete. Ich glaubte nicht mehr an einen Podestplatz, gab aber alles und fühlte mich gut dabei. Ich überholte, überholte und überholte, sah aber den ersten Biker der Couples nie, obwohl ich mir sein Trikot noch eingeprägt hatte. Aber das heisst nichts bei mir, ich leide an Wettkampfblindheit;)

In der Wechselzone sah ich dann meinen Vater, der mir zurief:50 Sekunden auf den Zweitplatzierten, also bin ich Dritter dachte ich. Jetzt taten mir meine Beine leid, denn nun mussten sie noch einmal richtigsecklä. Aber die nahmen das mir gar nicht übel und die liefen und liefen. Keine einzige Krise hatte ich auf den 12,5km, auch wenn der letzte Kilometer endlos schien. Aber ich fühlte mich so schnell und überholte nur ein Team, kein Couple weit und breit. Als mir dann mein Vater erklärte, dass ich 50 Sekunden Vorsprung hatte auf den Zweiten war alles klar. Der Vorsprung betrug dann im Ziel 8 Minuten, geiles Rennen! Der erste Saisonsieg! Nun hoffe ich, dass wir am Gigathlon auch solche Leistungen zeigen können

Werde mich melden, einfach vom 3. bis 4. Juli die Daumen drücken!

Samstag, 25. April 2009

Das Bike kann mehr als sein Fahrer, der Beweis? Hier:

Sonntag, 19. April 2009

Weekend auf Stollenpneus

Damian und ich für einmal auf Downhill-Bikes unterwegs, im Hintergrund unser Transportmittel nach Heiligenschwendi, für einmal motorisiert.


Dieses Weekend griff das Free Mountain Team das erste Mal so richtig ins Renngeschehen ein. Damian und ich hatten bereits am Samstag einen ersten Einsatz an der Berner Kantonalmeisterschaft in Homberg. Da Säschu in seinem Free Mountain Shop Austellung hatte, trafen wir uns schon am Mittag in Thun bei Säschu. Damian und ich liessen uns die Gelegenheit nicht nehmen und schnappten zwei Downhill Bikes und für einmal fuhren wir motorisiert nach Heiligenschwendi, da Säschu einen Shuttle Service organisiert hatte. Wer schon einmal ein solches Bike gehoben hat, weiss das wir sonst wohl kaum noch fähig gewesen wären ein Rennen zu fahren:) Die Abfahrt auf der so genannten "Teststrecke" war dann FUN pur, wenn wir die selbe Linie mit unseren Hardtails gefahren wären, ja dann könntet ihr uns im Spital Thun besuchen...

Danach gings, wieder auf unseren Rennbikes, nach Homberg. Mit einer Stunde Verspätung, wegen Verzögerungen beim Downhill Rennen, wurden wir auf die harte, technische Strecke geschickt. Ich konnte mich schon bald an zweiter Stelle festsetzen und Damian war zwei Plätze weiter hinten zu finden. Mir lief es sehr gut, doch kurz nach Rennhälfte, des 50minütigen Rennens, bemerkte ich das ich Luft verlor und beim Pumpmanöver in der nächsten Runde fiel ich soweit zurück, dass ich nichts mehr ausrichten konnte. Damian fuhr ein konstantes Rennen, doch noch nicht auf seinem gewohnten Niveau und beendete das Rennen auf dem dritten Kategorienrang und ich konnte mich noch auf den 5. Rang kämpfen. Das Rennen war für uns beide mit rund 55 Minuten sehr kurz, aber als schnelles Training war es super und auch die Strecke war mit den technischen Passgen einfach super.

Es blieb nicht viel Zeit zur Erholung, am Samstag 18.30 Uhr im Ziel und am Sonntag um 10.00 Uhr gings in Pieterlen weiter. Diesmal war noch Simu dabei und so waren drei von fünf Teamfahrern am Start und ready to race! Heute war die Konkurrenz grösser und es standen mit Thomas Zahnd, Urs Huber diverse Spitzenbiker am Start. Wir gaben alle drei vollgas vom Start weg, das Resultat nach der Startrunde war: Ich kurz hinter der Spitze, Damian dicht hinter mir und Simu, ja den holte ich auf einmal auf und ich erfuhr nach einem kurzen Wortwechsel, dass er fehlgeleitet wurde. Doch ich hatte kaum Zeit mir gross Gedanken zu machen, denn ich fuhr weiter was meine Beine hergaben. Das Rennen verlief dann so, dass ich hinter der Spitze fuhr und den Kontakt nicht herstellen konnte und Damian eine Gruppe hinter mir auch nicht weiter nach vorne kam. Mir gelang ein konstantes Rennen und verlor auf Tom, Bikeprofi und Siger des Rennens, rund drei Minuten in dem eineinhalb Stunden dauernden Bikerennen, Damian war zwei Minuten hinter mir und Simu, der mittlerweile wieder auf den richtigen Trails war, sechs Minuten. Für mich war meine gute Form sehr überraschend, aber ich bin froh eine gute Grundlage zu haben und hoffe mich weiter steigern zu können. Damian und Simu waren mit ihrem Resultat nicht ganz zufrieden, fuhren sie doch beide nicht so stark wie gewohnt. Meiner Meinung nach sollten diese Wettkämpfe aber nicht überbewertet werden, denn Marathons mit >3h Renndauer auf die wir uns konzentrieren sind noch einmal eine andere Welt und die Saison hat gerade erst begonnen...

Catherine, unsere Weltcup-Fahrerin und einzige Frau im Team war übrigens nicht untätig und vertrat die Teamehre im deutschen Münsingen.

Gruss Rämu